Modul 2
Ein eigenes Bestellsystem für Ihr Restaurant, neben den Portalen.
Dieselbe digitale Karte, die der Gast am Tisch sieht, nimmt auch die Lieferbestellung von zu Hause an. Keine Vermittlungsprovision je Bestellung, sondern eine feste Monatspauschale.
0 %
Vermittlungsprovision auf Ihrem eigenen Kanal. Zahlungsgebühren Ihres Anbieters bleiben davon unberührt.
Eine Karte, drei Wege zum Gast
Am Tisch auf dem Tablet, per QR-Code auf dem Telefon des Gastes und zu Hause als Lieferbestellung — dieselbe Karte, dieselben Preise, dieselbe Pflegestelle. Wenn Sie im Admin ein Gericht abschalten, ist es auf allen drei Wegen weg.
Ein provisionsfreies Bestellsystem heißt hier: Auf diesem Kanal geht kein Anteil je Bestellung an einen Vermittler. Was Sie zahlen, ist die Monatspauschale aus der Preisliste — sie steigt nicht, wenn Sie mehr verkaufen.
So läuft eine Bestellung
- Der Gast öffnet Ihre Karte über den Link oder den QR-Code. Keine App, keine Registrierung.
- Er legt Gerichte in den Warenkorb, mit Anmerkungen je Position.
- Er gibt die Lieferadresse ein. Das System prüft sie gegen Ihr Liefergebiet.
- Liegt die Adresse außerhalb, sagt es das sofort und mit Grund, statt die Bestellung anzunehmen und später abzusagen.
- Unterhalb des Mindestbestellwerts kommt die Bestellung nicht durch. Oberhalb der Schwelle für kostenfreie Lieferung fällt die Liefergebühr weg.
- Die Bestellung landet direkt in Ihrem Haus, mit Adresse und Kontakt des Gastes bei Ihnen.
Was Sie am Liefergeschäft einstellen
Mindestbestellwert
Sie legen fest, ab welchem Warenwert eine Lieferung überhaupt angenommen wird. Eine Fahrt für zwölf Euro Warenwert kostet Sie mehr, als sie einbringt — diese Bestellung entsteht erst gar nicht.
Liefergebiet und Radius
Das Liefergebiet definieren Sie selbst. Eine Adresse außerhalb des Radius wird mit Begründung abgelehnt, bevor der Gast bestellt — und nicht, nachdem die Küche angefangen hat.
Schwelle für kostenfreie Lieferung
Ab welchem Warenwert die Lieferung kostenfrei wird, entscheiden Sie. Das ist der Hebel, mit dem sich der durchschnittliche Warenkorb steuern lässt, ohne die Karte zu verbilligen.
Bestellungen außerhalb der Öffnungszeiten
Wenn Ihr Haus geschlossen ist, geht die Bestellung nicht verloren. Sie wird angenommen und bekommt eine feste Lieferzeit für den nächsten Tag — kurz nach Ihrer Öffnung. Der Gast weiß beim Bestellen, wann geliefert wird.
Mehrere Konzepte in einem Bestellvorgang
Wenn Ihr Haus mehrere Konzepte führt — etwa ein Bistro und eine Trattoria unter einem Dach, dazu Getränke- und Weinkarte —, sind das in Ihrem Kanal umschaltbare Karten in ein und demselben Bestellvorgang. Der Gast bestellt einmal, über die Konzepte hinweg. Auf einem Portal wären das getrennte Einträge mit getrennten Gebühren.
Die Gästedaten bleiben bei Ihnen
Wer über Ihren Kanal bestellt, hinterlässt Adresse, Kontakt und Bestellhistorie in Ihrem System. Beim zweiten Mal erreichen Sie diesen Gast selbst — ohne dafür ein zweites Mal eine Vermittlungsgebühr zu zahlen.
Die Daten liegen bei Hetzner, einem deutschen Anbieter, in einem Rechenzentrum in der EU und verlassen die EU nicht. Getrennt davon gilt: Einzelne KI-Schritte können bei Modellanbietern außerhalb der EU verarbeitet werden. Welche das sind, legen wir vor Vertragsschluss schriftlich offen.
Der DEHOGA rät Betrieben seit Jahren, neben den Portalen einen eigenen Direktbestellweg zu betreiben — als Verteilung des Risikos. Wer Lieferando-Provision sparen will, braucht diesen zweiten Weg, nicht den Ausstieg aus dem ersten.
Quelle: DEHOGA-Branchenberichte und -Empfehlungen zum Direktvertrieb.
Rechnen Sie nach, ab wie vielen Bestellungen im Monat der eigene Kanal die Pauschale trägt
Was der Kanal kann und was nicht
Fertig
- Lieferbestellung über dieselbe Karte wie am Tisch.
- Mindestbestellwert, Liefergebiet mit Radius, Schwelle für kostenfreie Lieferung.
- Adresse außerhalb des Gebiets wird sofort und mit Grund abgelehnt.
- Bestellung bei geschlossenem Haus mit fester Lieferzeit am Folgetag.
- Mehrere Konzepte des Hauses in einem Bestellvorgang.
- Gästedaten im eigenen System, gehostet bei Hetzner in der EU.
Nicht im Angebot
- Keine Selbstbedienungsstrecke für Abholung durch den Gast. Der Kanal ist ein Lieferkanal.
- Keine Zahlungsabwicklung. Das Kartengeschäft bleibt bei Ihrem Anbieter.
- Keine Fahrer und keine Vermittlung von Fahrern.
- Kein zertifiziertes Kassenmodul. Ihre Kasse behalten Sie.
- Keine Zusage, dass Gäste vom Portal auf Ihren Kanal wechseln. Das ist Ihre Arbeit am Gast, wir liefern den Weg dorthin.
Wie viel bleibt Ihnen heute pro Lieferung
20 Minuten Videogespräch. Wir schauen uns Ihre Bestellzahlen und Ihren durchschnittlichen Warenkorb an und rechnen aus, was der eigene Kanal daran ändert.